Bei der Musik geht die Sonne auf

Agression in Zeiten der Sanftheit

Clara, Ines und Max
Clara, Ines und Max

Ich war in letzter Zeit so oft bei Konzerten im PPC, dass ich den Block eigentlich in PPC rockin beats umbenennen sollte. Egal, ich war wieder unterwegs in mein verlängertes Wohnzimmer um Clara Luzia zu sehen. Mir waren einige Liederbekannt und vor allem die letzte Single “love in times of war” hat mir sehr gut gefallen. Da in den letzten Posts die Vorbands die Überhand übernommen haben werde ich mich diesmal auf das Wesentliche konzentrieren.

Clara ist unauffällig, klein und schmal, ihre Stimme wunderbar zerbrechlich, jedoch mit einem charakteristischen Krächzen, das wunderbar die Inhalte trägt. Das Äußere täuscht bekanntlich ja oft und auch das Bier konnte sich nur 2 Minuten dem Öffnen entziehen. Ihr zur Seite stehen Ines die Drummerin und Max an fast allen anderen Instrumenten. Nur Heidi aus der Dose spielt Geige. Ines hat während dem Großteil des Konzertes Kopfhörer auf, sehr beliebt bei Drummern die den Takt nicht halten können 🙂 Clara löst keine euphorischen Gefühle aus, sondern ein durchgängiges warmes, angenehmes Gefühl, manchmal Melancholie, wunderbare Lieder, wunderbar vorgetragen. Wohlfühlmusik zum Mitwippen.

Clara und 2 Gitarren in violett/grün
Clara und 2 Gitarren in violett/grün

So nachdem wir jetzt festgehalten wie wunderbar und warm alles war und blabla wollen wir auch kurz auf weitere Aspekte des Konzerts eingehen. Zuerst die Vorband, Chris Magerl. Der kam mir bekannt vor. Was steht denn da auf seinem T-Shirt? Stereo Season?! Deja vu. Wage erinnere ich mich an einen kurzen Gastauftritt bei einer anderen Vorband. Ich glaube ich muss mir bald mal einen Gastschreiber einladen, der mir diese Szene entwirrt. Nachdem sich Chris Richtung England verabschiedet hatte viel mir vor allem der Licht Typ beim Konzert ungut auf. Nach jedem Lied von Clara (außer 2, JA ich habe es gezählt, so hat er mich genervt) hat er das Licht auf der Bühne aus und im Publikum angemacht. Zuerst dachte ich an einen Gag, doch nach dem 3. – 4. Mal wusste ich: das ist Programm. Ein, zweimal vergaß er beim Liedanfang das Licht wieder auszuschalten, schrecklich! Ständig war man geblendet und musste die anderen Konzertteilnehmer betrachten. Um diese Unfähigkeit in der Waage zu halten, konnte der Sound Typ während des gesamten Konzertes ein Brummen nicht beseitigen oder er wollte nicht oder er war einfach taub.

Zusammenfassend kann man sagen: wunderbare Lieder unterbrochen durch furchtbare Pausen, in denen ich am liebsten die Techniker geprügelt hätte… Hass in Zeiten der Liebe – love in times of war

 

Link:

http://www.claraluzia.com/

Clara Luzia – love in times of war

 

4 thoughts on “Agression in Zeiten der Sanftheit”

  1. Ach Jakob, wenn ich nur gewusst hätte, dass du auf diesem Konzert bist! Ich hatte niemanden gefunden, der mit mir hingehen mag… Und, der Gastschreiber bzgl. Chris Magerl ist schnell gefunden! 😉 ich könnte da jemanden vorschlagen… 😉
    Lg G

  2. kopfhörer haben schlagzeugerInnen nicht auf, um den takt besser halten zu können (präzise auf klick spielen können übrigens recht wenige zeuglerInnen wirklich gut), sondern um die band durch die playbacks führen zu können 😉

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *